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zug@stainz.gv.at

Geschichte

 

Die Originalbezeichnung wäre eigentlich „Schmalspurige Lokalbahn“. Die Marktgemeinde Stainz ist Besitzer und Betreiber des Zuges.

Eröffnet wurde die Bahn mit der Spurweite von 760 mm im Jahre 1892. Ausgangspunkt war der Bahnhof Preding - Wieselsdorf. Die Bahn endet bei der  Haltestelle Preding - Wieselsdorf.

Der Flascherlzug hat mit seinen Sonderfahrten im Jahre 1971 begonnen. Der Ausgangspunkt ist nun der Bahnhof Stainz. Vorbei an den Haltestellen Herbersdorf, Neudorf und Kraubath führt die Bahn durch das idyllische Tal des Stainzbaches bis zur Umkehrstation in Preding-Wieselsdorf. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt 11,4 km. Die Fahrdauer hin und retour beläuft sich auf ca. zwei Stunden.

Auch der Bahnhof Stainz selbst ist eine Besonderheit. Die Gebäude und Einrichtungen sind, ebenso wie die Schmalspurbahn, ebenfalls über hundert Jahre alt und stellen eine Rarität dar. Das Heizhaus ist eines der letzten in der Steiermark erhalten gebliebene Schmalspurheizhäuser. Auch die Herzstücke der einzelnen Weichen stammen noch aus der Gründerzeit, wie auch der Großteil der Schienen.

Heute werden die bunten Personenwaggons von der, 1986 gebauten "Resita"-Dampflok gezogen. Daneben gibt es noch einige sehr interessante Diesellokomotiven und eine große Anzahl von Güterwagen, so daß es für einen Eisenbahnfan genügend zu sehen gibt.

Vier der bunten Waggons tragen bezeichnende, alte Namen, die in Zusammenhang mit dem Höllerhansl stehen. Einer wurde überhaupt „Höllerhansl“ genannt, ein weiterer „Bergliesl“. Das war eine in Stainz und Umgebung sehr bekannte Frau, die die Kräuter für die Arzneimixturen gesammelt hat. Auch der Name „Kräuterwagerl“ nimmt darauf Bezug. Die blau gestrichene „Schilcherschaukel“ hat im Inneren einen Ausschank, damit man sich während der Fahrt mit Schilcher und Verhackertbroten stärken kann.